Was mich bewegt
Was willst du wirklich? Was treibt dich an? Wie möchtest du leben? Was sind deine Träume? Was trägst du schon lange mit dir, das endlich gehört werden will? Was würdest du tun, wenn du dir selbst vollständig vertrauen würdest? Wo spürst du in deinem Körper, dass etwas nicht stimmt, und wo spürst du, dass etwas wahr ist? Was wäre möglich, wenn du aufhörst dich klein zu machen? Welche Geschichten erzählst du dir über dich selbst und stimmen sie noch? Was brauchst du wirklich, jenseits von dem was andere von dir erwarten? Wo hörst du auf und wo fängt das Leben der anderen an? Lässt du dich durch die begrenzte Wahrnehmung anderer definieren? Was ist eigentlich krank und was ist gesund? Wann fühlst du dich am lebendigsten und wie kannst du zu hundert Prozent in deine Eigenverantwortung kommen?
Das sind nur einige der vielen Fragen, die mich bewegen. In meiner Arbeit genauso wie in meinem eigenen Leben.
Ich bin klinische Psychologin und systemische Psychotherapeutin und systemisch bedeutet für mich: kein Mensch existiert im Vakuum. Wir sind geformt von unseren Familiensystemen, unseren Prägungen, unseren Beziehungen und den gesellschaftlichen Strukturen, in denen wir aufgewachsen sind. In der Genogrammarbeit, der Arbeit mit inneren Anteilen und dem Hinterfragen von Mustern und Narrativen wird sichtbar, was uns bewegt und was uns festhält.
Manche Dinge lassen sich besprechen. Andere müssen gefühlt, geatmet, bewegt werden und manche brauchen zuerst einen Blick auf den Körper selbst. Medizinische Abklärungen sind für mich deshalb kein Nebenschauplatz, sondern oft ein wichtiger Schritt bevor oder während wir psychologisch arbeiten.
Bessel van der Kolk und Gabor Maté haben es klar benannt: Trauma lebt im Körper. Und über Traumata zu reden allein verändert oft wenig. Was heilt, sind neue Erfahrungen, neue Körperempfindungen, neue Zustände des Nervensystems. Genau dort setzen Breathwork, EMDR, IFS, somatische Methoden und Imaginationen an. Sie schaffen Räume, wo der Körper etwas Neues erfahren kann, was der Verstand allein nicht leisten kann.
Mich faszinieren besonders veränderte Bewusstseinszustände, jener neurophysiologische Raum zwischen Wachheit und Tiefenentspannung, wo tiefe Verarbeitung und echte Transformation möglich werden.
Meine Haltung ist gewachsen aus der systemischen Tradition, aus feministischem und emanzipatorischem Denken und aus der Trauma- und Körperforschung. Geprägt von Stimmen von Bell Hooks, Clarissa Pinkola Estés, Virginia Satir, Gabor Maté, Bessel van der Kolk, Peter Levine, Michael White und Steve de Shazer und von dem, was mir meine Klientinnen und Klienten über die Jahre gezeigt haben, in ihrem Mut, ihrer Verletzlichkeit und ihrer Fähigkeit sich zu verändern.
Vertrauen bedeutet für mich nicht Naivität. Es bedeutet den Blick nach innen zu richten, die eigene Wahrheit zu kennen und von dort aus zu entscheiden. Kein Mensch von außen kann dir sagen, wer du bist oder was richtig für dich ist. Diese Antworten liegen in dir, im Fühlen, im Körper, in der Stille, die entsteht, wenn wir aufhören zu suchen und anfangen zu lauschen.
Wachstum bedeutet manchmal auch Distanz, klare Grenzen und das mutige Loslassen von dem, was uns nicht nährt. Manchmal bedeutet es auch, dass ich dir den Spiegel vorhalte, liebevoll, aber ehrlich, auch wenn das gerade unbequem ist. Denn Liebe ohne Klarheit ist keine Liebe.
klinische Psychologin (M.Sc.)
approbierte psychologische Psychotherapeutin im Richlinienverfahren der systemischen Therapie (DGSF)
Familientherapeutin (DGSF)
zertifizierte Online-Therapeutin
EMDR-Therapeutin(Verband Deutscher Heilpraktiker e.V)
Breathwork-Facilitatorin