Was mich bewegt
Was nährt dich, was erfüllt dich wirklich? Wie möchtest du leben? Was trägst du schon lange mit dir, das endlich gehört werden will?
Wo in dir fühlt sich etwas wahr an und wo spürst du, dass etwas nicht mehr stimmt?
Wie kannst du zu hundert Prozent in deine Eigenverantwortung kommen?
Wann fühlst du dich am lebendigsten und mit wem?
Was, wenn Sicherheit und Freiheit in dir längst miteinander verbunden sind, auch wenn es sich manchmal wie ein Widerspruch anfühlt?
Kannst du jede Version deiner Selbst umarmen?
Handelst du aus Fülle oder aus Mangel? Aus Liebe oder aus Angst?
Wie würde sich dein Körper anfühlen, wie würde sich dein Alltag anfühlen, wenn du dich selbst so liebst, wie du am tiefsten lieben kannst?
Kannst du Dir selbst und den Menschen verzeihen, die dich geformt haben, so gut sie es eben konnten?
Das sind nur einige der vielen Fragen, die mich bewegen. In meiner Arbeit genauso wie in meinem eigenen Leben.
Wir sind geprägt von unseren Familiensystemen, unseren Beziehungen und den gesellschaftlichen und politischen Strukturen, in denen wir leben. In der Genogrammarbeit und der Arbeit mit inneren Anteilen wird sichtbar, was uns bewegt und was uns festhält.
Manche Dinge lassen sich besprechen. Andere müssen gefühlt, geatmet, bewegt und losgelassen werden. Bessel van der Kolk und Gabor Maté haben es klar benannt: Trauma lebt im Körper. Darüber zu reden verändert oft wenig. Was heilt, ist Lebendigkeit, neue Erfahrung, ein neuer Zustand des Nervensystems.
Meine Haltung ist gewachsen aus der systemischen Tradition, aus feministischem Denken und aus der Trauma- und Körperforschung, geprägt von Stimmen wie Bell Hooks, Clarissa Pinkola Estés, Virginia Satir, Gabor Maté, Bessel van der Kolk, Peter Levine, Michael White und Steve de Shazer und von dem, was mir meine Klientinnen und Klienten über die Jahre gezeigt haben, in ihrem Mut, ihrer Verletzlichkeit und ihrer Fähigkeit sich zu verändern.
Vertrauen bedeutet für mich nicht Naivität. Es bedeutet, den Blick nach innen zu richten und von dort aus zu entscheiden. Was wäre wenn alle Antworten in Dir liegen? Im Fühlen, im Körper, in der Stille, die entsteht, wenn wir aufhören zu suchen und anfangen zu lauschen.
Manchmal denke ich, wir könnten mehr von Kindern lernen als sie von uns. Ihre Liebe kennt noch keine Bedingungen, ihr Ausdruck keine Zensur. Vielleicht ist ein Teil unseres Weges, uns wieder an das zu erinnern, was wir als Kinder ganz selbstverständlich wussten.
Wachstum und Transformation bedeuten manchmal auch Distanz und das Loslassen von dem, was uns nicht nährt. Die meisten Symptome lese ich auch als Ausdruck einer Abwesenheit von Liebe und Vertrauen, ohne dabei die Grenzen und die Weisheit des Körpers selbst sowie fundiertes medizinisches Wissen aus dem Blick zu verlieren. Beides schließt sich nicht aus, im Gegenteil: Der Körper hat seine eigene Physiologie, seine Verletzlichkeit, seine Grenzen, und genau dieses Wissen braucht es, um wirklich sicher und verantwortungsvoll begleiten zu können. Der Weg führt immer von innen nach außen. Im Verlangsamen. Im Ankommen bei dir selbst.
Was würde passieren, wenn wir uns erinnern, wer wir wirklich sind und alle Konzepte und Konstrukte fallen lassen könnten, die uns daran hindern, zu glauben, dass wir genau richtig sind wie wir sind?
Was würde passieren, wenn du dich für die Möglichkeit öffnest, dass es Wunder gibt?
klinische Psychologin (M.Sc.)
approbierte psychologische Psychotherapeutin im Richlinienverfahren der systemischen Therapie (DGSF)
Familientherapeutin (DGSF)
zertifizierte Online-Therapeutin
EMDR-Therapeutin(Verband Deutscher Heilpraktiker e.V)
Breathwork-Facilitatorin