„If you have a deep scar, that is a door, if you have an old, old story, that is a door.
If you love the sky and the water so much that you almost cannot bear it, that is a door. If you yearn for a deeper life, a full life, a sane life, that is a door.“
— Clarissa Pinkola Estés from woman who runs with the wolves

Meine therapeutische Haltung

Psychotherapie ist für mich ein Raum, in dem wir verstehen lernen, was dich geprägt hat, was dich schützt und was dich daran hindert, so zu leben, wie du es dir wirklich wünschst.

Mich interessiert nicht nur, warum etwas entstanden ist, sondern vor allem, was heute möglich wird. Veränderung geschieht nicht allein durch Erkenntnis. Sie entsteht dann, wenn Dein Körper, Dein Nervensystem und Deine Psyche neue Erfahrungen machen dürfen.

Ich arbeite integrativ. Das bedeutet, ich verbinde wissenschaftlich fundierte Verfahren mit einem tiefen Vertrauen in die Fähigkeit des Menschen, sich zu verändern und zu heilen.

Welche Methoden zum Einsatz kommen, entscheidet sich nicht nach einem festen Schema, sondern danach, was du in Deinem Prozess gerade brauchst. Mein Ansatz verbindet systemisches Denken mit traumasensitiver, körperorientierter und erlebnisorientierter Psychotherapie. Denn jeder Mensch ist anders und jede Veränderung braucht ihren eigenen Weg.

THerapiemethoden

„wir wachsen nicht in unserer Gesamtheit, nicht chronologisch. Manchmal wachsen wir in eine Richtung und nicht in eine andere, wir wachsen ungleichmäßig, wir wachsen teilweise. Wir sind bedingt abhängig. In einem Bereich sind wir herangereift, in einem anderen kindlich geblieben. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verschmelzen miteinander und ziehen uns rückwärts, vorwärts oder halten uns in der Gegenwart. Wir sind aus Schichten, Zellen, Konstellationen gemacht.“
— Anaïs Nins

FAQ

WAS IST SYSTEMISCHE THERAPIE?

Systemische Therapie geht davon aus, dass psychisches Erleben nicht isoliert entsteht, sondern im Zusammenhang mit unseren Beziehungen, Erfahrungen und im kulturellen Kontext zu verstehen ist. Sie fragt nicht, was mit einem Menschen "nicht stimmt", sondern vor allem, in welchem Kontext ein bestimmtes Verhalten oder Empfinden Sinn ergibt.

Anstatt ausschließlich auf Symptome oder Diagnosen zu schauen, richtet sie den Blick auf Muster, Erwartungen und innere Bilder, die oft unbewusst das eigene Leben beeinflussen. Systemische Therapie lädt dazu ein, diese Zusammenhänge zu erkennen, zu hinterfragen und neue Sichtweisen zu entwickeln.

Im Mittelpunkt steht nicht das Defizit, sondern die Beziehung zum Problem und die Möglichkeit, sich davon zu lösen. Es geht darum, eigene Antworten zu finden, neue Handlungsspielräume zu entdecken und sich selbst in einem größeren Zusammenhang besser zu verstehen.

Kann ich mich auf eine Sitzung vorbereiten?

Du musst gar nichts vorbereiten. Du darfst einfach kommen wie du bist, mit dem was gerade da ist. Manchmal ist das ein konkretes Thema, manchmal ein diffuses Gefühl, manchmal einfach Müdigkeit oder Unruhe. All das hat seinen Platz. Wenn du magst kannst du vorher kurz innehalten und spüren: Was bewegt mich gerade? Was will gehört werden?